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 Klettern und Bouldern - Top-Spots in der Hansestadt
Outdoor | 04.03.2016

Die fünf besten Kletter-Spots für Einsteiger in Hamburg

Klettern und Bouldern - Top-Spots in der Hansestadt

Klettern und Bouldern - Top-Spots in der Hansestadt. Graffiti-Kunst und Kletterfreuden im Flora Park in Hamburg (Quelle: Thinkstock)
Graffiti-Kunst und Kletterfreuden im Flora Park in Hamburg
Bild: Thinkstock
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Die Berge sind fern, doch in Sachen Klettern und Bouldern hat Hamburg einiges zu bieten. Ob Outdoor-Vergnügen am Kilimanschanzo oder Boulder-Session im gemütlichen Salon du Bloc – auch abseits der Großen Gipfel können Freunde des Klettersports auf ihre Kosten kommen.


Hafenanlagen, Deiche und die eine oder andere Regenfront - dass man im nordfriesischen Flachland auch als eingefleischter Alpinist auf seine Kosten kommen kann, würden die wenigsten vermuten. Doch in der Hansestadt Hamburg gibt es gleich mehrere tolle Spots, die Sportkletterer-Herzen höher schlagen lassen. Ob in der Halle oder Outdoor, die Möglichkeiten zum Klettern und Bouldern sind erstaunlich groß. Damit man sich auch als Nicht-Hanseat zwischen Schanzenviertel und Speicherstadt zurechtfindet, gibt‘s hier einige nordischen Top-Spots fürs Klettern und Bouldern.

Klettern und Bouldern: Kilimanschanzo im Schanzenviertel

Der wohl bekannteste Kletterspot in Hamburg ist der Kilimanschanzo im Schanzenviertel. Rund 20 Meter ragt der wuchtige Betonklotz empor und bietet, über und über mit Graffitis besprüht, einen eigentümlich farbenfrohen Anblick. Bereits mehrere Jahre ist es her, dass einige kletterbegeisterte Hanseaten in dem ehemalige Bunker echtes Potential erkannten und den urbanen Findling kurzerhand in ein Kletterparadies verwandelten. Ob Neueinsteiger oder Fortgeschrittener - der Kilimanschanzo bietet eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Tritten und Griffen und ist wirklich für jeden geeignet. Damit keine Langeweile aufkommt und es ständig neue Herausforderungen gibt, werden die einzelnen Kletter-Routen immer wieder neu ausgerichtet. Betrieben wird der Kletterberg vom Verein Kilimanschanzo e.V.

Klettern und Bouldern: DAV-Kletterzentrum

Falls sich das Hamburger Wetter von seiner berühmt-berüchtigten Seite zeigen sollte, Klettern und Bouldern unter freiem Himmel also gerade nicht angesagt ist, gibt es einige tolle Alternativen: Eine davon ist das DAV-Kletterzentrum im Stadtteil Lokstedt.


Auf insgesamt 3.800 Quadratmetern bietet die älteste Kletterhalle Hamburgs alles was das Klettersportler-Herz begehrt. Ein über 15 Meter hoher Turm, zwei Hallen, sowie abgetrennte Bereiche zum Bouldern und für Anfänger lassen kaum einen Wunsch offen. Langeweile wird im DAV-Kletterzentrum nicht aufkommen, denn rund 500 unterschiedliche Kletterrouten sind hier zu meistern. Für besonders ambitionierte Besucher werden regelmäßig Wettkämpfe angeboten.

Urbanes Klettern mal anders - an der T.R.U.D.E

Freunden des Sportkletterns, denen der Adrenalinkick nicht groß genug sein kann, empfehlen wir die T.R.U.D.E. Das Wort T.R.U.D.E. steht dabei für „Tief runter unter die Elbe“ und ist auf die riesigen Stahlbohrer zurückzuführen, mit denen von 1997 bis 2000 die 2.560 Meter langen Röhren des Elbtunnels gebohrt wurden. Was das mit dem Klettern oder Bouldern zu tun hat? Kurioserweise ist eines der über 14 Meter hohen Schneideräder, exakter formuliert, die größte Schildvortriebsmaschine der Welt, auf dem Vorhof des Hamburger Museums der Arbeit gelandet. Gut gesichert gilt es diesen geschichtsträchtigen Stahlkoloss zu erklimmen. Zwar ist das Klettern und Bouldern hier nicht ganz legal, wird von den Behörden jedoch geduldet und war sogar schon Teil der „Langen Nacht der Museen“. Ein Outdoor-Vergnügen der besonderen Art. Nebenbei gibt‘s gleich noch etwas Kultur.

Bouldern: Der „Salon du Bloc“

Eine ausgezeichnete Adresse zum Klettern und Bouldern ist der „Salon du Bloc“ im Stadtteil Eimsbüttel. Vor allem die Boulder-Spezialisten werden auf den insgesamt 400 Quadratmetern Kletterfläche und über 30 begehbaren Wänden auf ihre Kosten kommen. Der „Salon du Bloc“ gilt als Hamburgs älteste Boulderhalle und als einer der Hotspots der Hamburger Kletter- und Boulder-Szene. Dies mag auch daran liegen, dass sowohl ein Shop, als auch ein gemütliches Café direkt an die Halle grenzen. Wer also nach der Kletterpartie bei einem kühlen Drink entspannen will oder mit den Boulder-Kollegen über das neueste Equipment fachsimpeln möchte, ist hier bestens aufgehoben. Sogar einen Saunabesuch kann man sich nach vollbrachter Klettertour gönnen.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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