ISPO.com is also available in English ×
 Modeerscheinung oder sinnvoller Trend: Top-Trainings-Accessoires
Textilien | 20.02.2016

Die besten (Bekleidungs-)Accessoires beim Fitnesstraining

Modeerscheinung oder sinnvoller Trend: Top-Trainings-Accessoires

.  (Quelle: Thinkstock)
Kleider machen Leute, nicht zuletzt im Fitness-Studio
Bild: Thinkstock
Artikel teilen:
Artikel bewerten:
Kompressions-Leggings, Spezialschuhe für Kraftübungen und Trainingshandschuhe - wer mit dem Fitness-Training beginnt, muss sich einem Dschungel aus nützlichen und weniger nützlichen Utensilien. Was macht Sinn und was sollte man lieber lassen?


Der Entschluss steht fest: Statt sich auf Wohlstandsbauch und Rettungsringen auszuruhen, sollen die nächsten Monate genutzt werden, um den ermatteten Körper wieder in Form zu bringen. Jetzt nur noch schnell die Trainingstasche gepackt, um den neugewonnen Motivationsschwung auszunutzen. Doch was gehört da eigentlich alles hinein?

Wer nun seine alte Jogginghose, ein ausgeleiertes T-Shirt und die Turnschuhe von vorgestern hervorkramt, wird sich beim Training im Fitnessstudio schnell altmodisch vorkommen. Vorbei sind die Zeiten, in denen es einzig und allein um sportliche Leistung ging, Textilien oder Accessoires also kaum von Bedeutung waren. Ein Blick in die Runde der Fitness-Trainierenden genügt: In so manchem High-End-Studio kommt man sich vor wie auf einem Laufsteg.

Kabellose Riesenkopfhörer, grellleuchtende Fitness-Shirts und Frauen wie auch Männer in hautengen Leggings - längst hat die Kleidungsindustrie die Fitnessszene für sich entdeckt und hält für die Trainierenden immer neue Trends und Accessoires bereit. Vor allem für Einsteiger ist es da nicht leicht, den Überblick zu behalten: Was macht Sinn und welche Trends kann man sich sparen?

Mode-Trend oder sinnvolles Accessoire - Fitness-Leggings

Leggings - ist das nicht eher etwas für die Damenwelt? Im besten Fall sieht man die hautengen Textilien noch bei Balletttänzern oder Eisschnellläufern. Was vor wenigen Jahren noch für einiges Amüsement im Fitnessstudio gesorgt hätte, ist heute gang und gäbe: Tights oder Kompressions-Leggings nennt sich die moderne Fitness-Tracht, die von Männern und Frauen getragen werden kann – und auch getragen wird. Beliebt ist auch die Kombination von Tights und einer darüber gezogenen kurzen Sporthose. Doch macht das wirklich Sinn? Ja, das macht es durchaus: Die Tights bestehen zumeist aus atmungsaktiven Materialien, so kann auf der einen Seite der Schweiß absorbiert werden, auf der anderen Seite werden die Muskeln während des Trainings warm gehalten. Ein weiterer Vorteil: Die enganliegende Stoffschicht übt einen leichten Druck auf Muskeln und Gelenke aus. Vor allem bei belastenden Übungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben kann dieser Kompressionsdruck für zusätzliche Stabilität sorgen und somit durchaus sinnvoll sein.


Die richtigen Schuhe

Kaum ein Kleidungsstück ist im Fitness-Sport so wichtig, wie die Schuhe. Ob Laufen, Gewichtheben oder Crossfit: Für jede Fitness-Variante gibt es inzwischen das passende Schuhwerk – zu Recht. Wer beispielsweise in erster Linie im Bereich Krafttraining und Gewichtheben trainieren will, braucht einen sicheren und stabilen Stand. Gewichtheber-Schuhe bestehen daher aus festem Material, sind zur Ferse hin leicht erhöht und gehen bis über die Knöchel. Neben einem optimalen Halt wird dadurch gewährleistet, dass man bei schweren Druckübungen wie Kniebeugen und Beinpresse vermehrt aus der Ferse heraus arbeitet. Laufschuhe hingegen zeichnen sich vor allem durch eine dicke, gefederte Sohle aus, um die Stöße beim Auftreten abzudämpfen.

Wer beim Sport das falsche Schuhwerk wählt, muss in jedem Fall mit erhöhten Verschleißerscheinungen rechnen und läuft Gefahr, sich zu verletzen.

Mit oder ohne - Trainingshandschuhe

Die einen schwören darauf, die anderen verabscheuen sie: Die Rede ist von Trainingshandschuhen. Wer bereits seit einiger Zeit ambitioniert trainiert, weiß, dass sich das ständige Heben schwerer Gewichte auch auf die Handinnenflächen auswirkt. Da werden die zarten Hände eines hart trainierenden Jünglings schnell zu schwieligen Männerpranken - und nicht jeder begrüßt eine ordentliche Schicht Hornhaut. Insbesondere bei Frauen sind die Schwielen ein unerwünschter Nebeneffekt, den es nach Möglichkeit zu vermeiden gilt. Abhilfe schaffen hier die umstrittenen Trainingshandschuhe. Die aus Kunstleder oder echtem Leder gefertigten Fitness-Accessoires schützen die Handinnenflächen vor den gröbsten Hantelattacken. Großer Nachteil: Vor allem bei komplexen Übungen wie etwa Kreuzheben spielt die Griffkraft eine enorme Rolle - Trainingshandschuhe wirken sich hier sehr nachteilig aus.

Die Pulsuhr

Man trägt sie zumeist am Oberarm oder als Brustgurt: Die Pulsuhr. Im Zeitalter von Fitness-Tracking und Co. können immer mehr Daten unseres Körpers gesammelt werden, was letztlich zu einer Optimierung des Trainings beiträgt. Mit der Aufzeichnung und Überwachung unseres Pulses können wir exakt bestimmen, ob wir mit einer angemessenen Intensität trainieren oder über das Ziel hinausschießen. Vor allem bei Einsteigern, die erst ein Gefühl für das richtige Belastungsniveau entwickeln müssen, und bei Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen kann die Kontrolle mit einer Pulsuhr sehr sinnvoll sein. Auch für gestandene Fitness-Freaks ist die Pulsüberwachung von Bedeutung, insbesondere beim Training mit bestimmten Intensitätstechniken wie etwa dem hochintensiven Intervalltraining (HIIT). Auch wenn man das Tragen der Pulsuhr durchaus als Mode-Trend bezeichnen kann, ist sie doch ein sehr nützliches Accessoire.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
Kommentare
Top Themen
ISPO Newsletter
ISPO Newsletter
Jetzt anmelden
Social Media