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 Kleider machen Läufer: Die besten Accessoires
Textilien | 20.02.2016

Die besten (Bekleidungs-)Accessoires für Läufer

Kleider machen Läufer: Die besten Accessoires

.  (Quelle: Thinkstock)
So klappt’s: Running mit den passenden Textilien und Accessoires
Bild: Thinkstock
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Laufen ist im besten Sinne ein Trendsport mit Suchtpotential: Und wer sich auf die richtigen Textilien und Accessoires verlassen kann, ist gleich noch besser unterwegs. Trendy, praktisch, schick – so steht auch der persönlichen Bestzeit nichts mehr im Weg, Spaß und Zufriedenheit inklusive.


Running ist angesagt. Nach dem Radfahren und Schwimmen behauptet es den dritten Platz unter den beliebtesten Sportarten in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Mainz im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums von 2011/12. Dass die Zahl der Running-Begeisterten bundesweit immer weiter steigt, unterstreicht den anhaltenden Trend.

Das richtige Outfit gehört beim Running-Sport dazu. Textilien und Accessoires immer besser auf die Bedürfnisse der Läufer zugeschnitten. Grundsätzlich gilt: Wer sich für wenige Textilien bester Qualität entscheidet, sichert sich neben der optimalen Funktionalität auch einen hohen Wohlfühlfaktor.

Wir stellen die besten Textilien und Accessoires für den passionierten Läufer vor. So können Sie auf der Lauftrecke Trends setzen und die Motivation bekommt den entscheidenden Kick:

Textilien: Laufsocken

Alles fängt bei den Füßen an. Vorausgesetzt, Sie haben gute Laufschuhe, die genau passen und eine ideale Stoßdämpfung und Stabilisierung der Füße sicherstellen, geht es weiter zum Socken-Kauf. Der Markt ist groß und bietet viele Modelle unterschiedlicher Hersteller. Entscheidend ist neben dem persönlichen Geschmack vor allem das optimale Tragegefühl. Funktionssocken für das Running sind in Alltagsstrümpfen vorzuziehen. Das spezielle Gewebe stellt sicher, dass Schweiß nach außen, also von den Füßen wegtransportiert wird. Mit dem Einsatz der patentierten Polygiene®-Technologie kann die Schweißbildung reduziert oder ganz verhindert werden. So vermeidet der Sportler zugleich die Bildung unangenehmer Gerüche. Auch auf störende Nähte wird bei Laufsocken verzichtet.

Laufsocken sollten ergonomisch für den linken und den rechten Fuß konstruiert sein, was durch ein L bzw. R auf dem jeweiligen Strumpf kenntlich gemacht wird. Außerdem ist die richtige Größe wichtig. Nur wenn die Socken passgenau sitzen, können sich keine störenden Falten bilden. Achten Sie beim Kauf auf eine stützende Verstärkung im Bereich des Knöchels, der Ferse und der Zehen. Der Bund sollte fest anliegen, darf aber nicht einschneiden

Textilien: Sport-BH

Keine Frau sollte – ungeachtet der Körbchengröße – ihr Running ohne speziellen Sport-BH starten. Er gibt wesentlich mehr Halt als ein gewöhnliches Modell. Durch den besonders straffen und engen Sitz wird die Brust während des Laufens optimal gehalten.

Weil die weibliche Brust keine trainierfähige Muskulatur besitzt, kann das Gewebe leicht erschlaffen – durch die beim Laufen deutlich gesteigerte Eigenbewegung noch wesentlich mehr als im Alltag. Die richtige Passform des Sport-BHs mindert die Eigenbewegung ganz wesentlich. Beim Schnitt entscheiden Vorlieben und Geschmack. Wer regelmäßig unterwegs ist, sollte mehrere Sport-BHs im Schrank haben. Der Wechsel sichert ein angenehmes Laufgefühl.


Textilien: Laufhose / Tights

Die alte Jogginghose tut es eigentlich auch? Aber sie ist zu weit, könnte deshalb scheuern und saugt den Schweiß auf. Eine hochwertige Laufhose liegt durch den Elasthananteil relativ eng an den Beinen an und verfügt über flache Nähte und Belüftungsschlitze. Reflektoren sorgen für Sicherheit, Taschen sind praktisch – denn die Handtasche muss zuhause bleiben.

Ob Sommer- oder Wintervariante, es empfiehlt sich generell, atmungsaktive Textilien zu wählen. Vor allem bei den dünnen Sommerhosen – auch kurz und halblang – ist Funktionsmaterial für den Abtransport der Feuchtigkeit wichtig. Im Winter kann bei großer Kälte eine weitere Hose – auch aus Baumwolle – über den enganliegenden Tights getragen werden. Häufig ist jedoch eine innen angeraute Tights-Variante warm genug.

Textilien: Laufshirt und Laufjacke

Unschlagbar ist, ungeachtet aller Innovationen, das bewährte „Zwiebel-Prinzip“: Mehrere Schichten übereinander sichern genug Wärme, ohne dass man dem Schwitzen ausgeliefert ist. Für den Sommer reicht ein leichtes Shirt ad libitum. Entsprechende Modelle überzeugen durch Design und funktionelle Materialien. Wird es kühler, sollte ein Langarmteil gewählt werden – eventuell zum Drüberziehen oder auch Solo. Eine winddichte und wasserabweisende Laufjacke komplettiert das sportliche Running-Outfit.

Accessoires: Schlauchtuch/ Buff

Der Microfaserschlauch ist ebenso vielseitig wie nützlich. Enganliegend und dehnbar funktioniert er als Kopftuch, Mütze, Sturmhaube, Halstuch oder Schal-Ersatz, als Haarband, Haargummi oder Armband. Mit der Farbe oder dem Muster des Buffs lassen sich Trends setzen. Spezielle Modelle, beispielsweise mit Reflektoren, versprechen zudem eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Kurzum: Ein Allrounder, ein praktisches Accessoire bei Wind und Kälte, Sonne und (Niesel)Regen. Und wenn man genug davon hat, lässt sich das Schlauchtuch leicht in der Jacken- oder Hosentasche verstauen.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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