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 Schmackhaft und gesund: Burger aus eigener Herstellung
Gesundheit | 11.02.2016

Gourmet-Fastfood: Burger selbstgemacht

Schmackhaft und gesund: Burger aus eigener Herstellung

.  (Quelle: Thinkstock)
Mit gutem Gewissen – Burger aus eigener Produktion
Bild: Thinkstock
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Familie, Job und Alltag … die Zeit fürs Kochen ist oft knapp. So steht Fast Food auf dem Plan: Tiefkühlpizza, vorgegarte Currywurst, Burger aus dem Kühlregal. Aber muss die schnelle Küche wirklich das Aus für die gesunde Ernährung bedeuten? Keineswegs, hier sind einige Top-Alternativen von der Burger-Front.


Sie sind ein echter Burger-Fan, doch Fitness und Gesundheit bleiben Ihnen wichtig? Dann nur Mut, denn der „König des Fastfoods“ ist schnell gemacht und kann obendrein noch richtig gesund sein: Auf die Qualität der Zutaten kommt es an. Wie wäre es beispielsweise mit einem saftigen Büffel-Käse-Burger? Oder einer veganen Version mit Kichererbsen? Gewusst wie, schon sind Phantasie und Kochkunst kaum noch Grenzen gesetzt. Ob vegetarisch, kräftig-scharf oder ganz im LowCarb-Stil, an schmackhaften Burger-Varianten mangelt es nicht. Hier einige Top-Rezepte zum Selbermachen.

Mr. Fitness - LowCarb-Burger

Das Hüftgold muss weg, trotzdem geht‘s ohne Burger nicht? Kein Problem: Einfach drei Eigelb vom Eiweiß trennen und mit 100 Gramm Frischkäse und einer Prise Salz vermengen. Das Eiweiß mit dem Mixer steif schlagen und vorsichtig unterheben. Anschließend in sechs Portionen auf dem Backblech verteilen und 25 Minuten bei 150 Grad goldbraun backen. Währenddessen ca. 300 Gramm Hähnchenbrustfilet in drei gleich große Stückchen schneiden und für etwa 20 Minuten in Teryaki-Soße einlegen. In der Pfanne knusprig braten und auf jedes Stück eine Scheibe Emmentaler-Käse legen, bis dieser geschmolzen ist. Eine Ananas aufschneiden - zur Not auch aus der Dose - und drei Ananas-Ringe ebenfalls kurz in der Pfanne anbraten. Eine rote Zwiebel, sowie eine milde Chili-Schote in schmale Streifen schneiden und alles zusammen auf die Brötchen aus dem Ofen geben - fertig ist der LowCarb-Burger.

Gibt Kraft fürs Workout - Büffel-Burger

Wer noch nie den saftigen Geschmack von Bison-Fleisch probiert hat, sollte das unverzüglich nachholen: Eine halbe Zwiebel und zwei eingelegte Gurken klein hacken und mit 300 Gramm Bison-Hackfleisch und etwa 20 Gramm Kapern vermischen. Das Fleisch zu Burger-Patties formen und etwa 5 bis 10 Minuten in der Pfanne braten. Burger-Brötchen aufschneiden und kurz auf der obersten Backschiene im Ofen rösten - Achtung: Die Brötchen verbrennen schnell. Eine Avocado, eine Tomate und eine halbe rote Zwiebel pürieren und mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Nun die Avocadocreme aufs Brötchen streichen. Fleisch, eine Scheibe Cheddar, Salat und in Scheiben geschnittene Tomaten, Zwiebeln und Gurken dazugeben. Der Burger ist leicht gemacht und obendrein gibt‘s noch ordentlich Kraft fürs Fitness-Workout.


Die vegane Variante - Kichererbsen-Burger

Auch ohne tierische Produkte lässt sich ein köstlicher Burger zubereiten: Eine Knoblauchzehe und eine Zwiebel hacken, in Olivenöl anbraten. Währenddessen ein trockenes Brötchen in Wasser einweichen und einen Bund Schnittlauch, eine Karotte, sowie eine Chili-Schote zerkleinern. Nun 400 Gramm Kichererbsen zu einem Brei zerdrücken und mit den restlichen Zutaten vermengen. Anschließend Burger-Patties formen, mit Sonnenblumenöl bestreichen und bei etwa 180 Grad 15 Minuten im Ofen backen. Dinkelbrötchen aufschneiden, mit Salat, Gurken, Tomaten und Zwiebeln belegen und das Kichererbsen-Pattie hinzugeben.

Für Vegetarier - Tomaten-Mozzarella-Burger

Ein vegetarischer Burger im Italo-Style - auch das geht: 200 Gramm Mozzarella, eine große Fleischtomate und jeweils eine halbe Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten. In einer weiteren Pfanne eine Knoblauchzehe und eine halbe Zwiebel mit etwas Tomatenmark in Olivenöl anbraten. Burger-Brötchen auf der obersten Schiene im Ofen goldbraun backen. Nun die Brötchen mit den angedünsteten Tomatenmark-Zwiebeln bestreichen, Zucchini, Aubergine, Tomate und Mozzarella darauf anrichten und mit Pfeffer, Salz und einem Schuss Balsamico abschmecken.

Die Gaumenexplosion - der Chili-Ziegenkäse-Burger

Ein feuriges Geschmacks-Highlight: der Chili-Ziegenkäse-Burger. Um seinen vollen Geschmack zu entfalten, braucht es qualitativ hochwertiges Rindfleisch - am besten eignet sich hier frisch durch den Fleischwolf gedrehtes DryAged-Filet. Burger-Patties formen und in der Pfanne anbraten. Eine Zwiebel kleinhacken und mit einer Handvoll eingelegter Cranberries in einer weiteren Pfanne andünsten. Schließlich in Scheiben geschnittenen Ziegenkäse zugeben, bis dieser leicht geschmolzen ist. Burger-Brötchen kurz im Backofen rösten, dann mit Burger-Patties und angebratenem Ziegenkäse belegen. Anschließend rote Zwiebeln, Tomate und Jalapenos in feine Streifen schneiden und den Burger damit vollenden. Als Beilage eignen sich besonders selbstgemachte Süßkartoffel-Pommes. Die Süßkartoffel einfach in Streifen schneiden, mit Olivenöl bestreichen und für ca. 35 Minuten bei 200 Grad in den Backofen geben.

Tipp: Burger-Brötchen gibt’s nicht nur im Supermarkt, einfach mal beim Bäcker fragen.

Haben Sie daheim schon mal einen Burger gemacht?
 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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