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 Urlaub mal anders: Trendsportarten Skifox und Flying Fox
Action-Sports | 02.02.2016

Spaß, nicht nur im Schnee: Skifox und Flying Fox

Urlaub mal anders: Trendsportarten Skifox und Flying Fox

Der Flying Fox in Leogang. (Quelle: Jochen Schweitzer)
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Keine Lust auf Skifahren? Und auch das Snowboard lockt Sie in diesem Jahr nicht? Kein Problem: Der nächste Winterurlaub kann trotzdem ein Volltreffer werden. Mit Trendsportarten wie dem Skifox oder Flying Fox erleben Sie das winterliche Vergnügen völlig neu.

Der nächste Ski-Urlaub steht vor der Tür, doch irgendwie will die Motivation nicht so recht aufkommen? Da hilft ein wenig Abwechslung. Etwas Neues muss her! Gerade im Bereich Wintersport besteht kein Mangel an Möglichkeiten, denn die Branche ist innovativer als je zuvor. Wen Snowboard und Skier im Keller lässt, kann daher aus einer ganzen Reihe actionreicher Alternativen wählen. Ein gutes Beispiel ist: Skifox. "Skifahren meets Rodeln", so könnte man die Abfahrt mit dem Action-Sport-Gerät wohl am besten beschreiben.


Zugegeben, auf den ersten Blick benötigt es eine gehörige Portion Fantasie, um sich eine Pisten-Tour mit dem Funsportgerät vorzustellen. Ein kurzer Carving-Ski und ein Sitzvorrichtung, die an einen Angelhocker mit bester Federung erinnert, fertig ist das skurrile Wintermobil. Jetzt noch zwei Kufen unter die Füße geschnallt, die sogenannten Gleiter, mit denen Lenkung und Bremsung unterstützt werden - schon kann es losgehen.

Lenkung und Ausrüstung

Sitzt man erstmal auf dem ungewöhnlichen Gefährt, lässt der Spaß nicht lange auf sich warten. Der ergonomische Sitz sorgt in Kombination mit der Federung vom ersten Moment an für ein höchst bequemes Fahrgefühl. Gelenkt wird, indem man die Haltegriffe an den Seiten des Skifoxes nach unten drückt.

Aber Vorsicht: Den Oberkörper sollte man dabei nicht zu stark bewegen, sonst endet die Fahrt schneller als einem lieb ist. Ein behutsamer Druck reicht für den Richtungswechsel völlig aus. Unterstützung gibt es zudem von den Gleitern. Klingt schwierig, sollte aber nach einigen Versuchen für jeden zu schaffen sein.

Eine besondere Ausrüstung braucht man für eine Pistentour mit dem Skifox nicht; Helm, Handschuhe, Schutzbrille und wasserabweisende Winterkleidung sollten allerdings auch hier bei jeder Fahrt mit dabei sein.

Im Gegensatz zu anderen Funsport-Geräten wie Snowboard, Skiern oder Snowbike hat sich der Skifox noch nicht allen Skigebieten durchgesetzt. Gute Adressen, um sich einmal an dem Ski-Schlitten zu versuchen, sind in Österreich beispielsweise Nassfeld in Kärnten oder in Deutschland Oberstdorf im Allgäu. Kostenpunkt: rund 20 Euro pro Stunde.


Ein echter Drahtseilakt - Flying Fox

Ebenfalls eine Alternative zum klassischen Wintervergnügen ist der Flying Fox. Getreu dem Motto “nur Fliegen ist schöner“ geht es hier im freien Flug über die Alm. Mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern rutscht man an einem Stahlseil in Richtung Tal - Nervenkitzel extrem, also nichts für schwache Nerven.

Testen kann man die spezielle High Speed-Seilbahn nur in ausgewählten Skigebieten - so zum Beispiel im Wintersportgebiet Leobach im Salzburger Land. 1.600 Meter Stahlseilrutsche warten hier mit dem Flying Fox XXL auf Abenteuersüchtige und Adrenalin-Junkies. Neben festem Schuhwerk und warmer Kleidung (im Winter) erhält man sämtliche Ausrüstungsgegenstände wie Helm, Schutzbrille und Co. vor Ort. Kostenpunkt für eine Fahrt: ca. 70 Euro.

Wer den nötigen Mumm hat und sich das Skigebiet auch einmal aus der Vogelperspektive anschauen will, kann nach dem Ski- mit dem Flying Fox auf seine Kosten kommen. Der "Flying Fox XXL" in Österreich ist das ganzjährig geöffnet - es lohnt durchaus auch ein Besuch in der warmen Jahreszeit.

Kennen Sie noch andere reizvolle Action-Sport-Trends?
 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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