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 Auf dem Mountainbike: Diese Ausrüstung ist Pflicht
Action-Sports | 05.02.2016

Mountainbike-Sicherheits-Zubehör: Das ist Pflicht

Unterwegs mit dem Mountainbike: Diese Ausrüstung ist Pflicht

Auf dem Mountainbike: Diese Ausrüstung ist Pflicht.  (Quelle: Thinkstock)
Sicherheit geht vor, gerade bei gewagten Offroad-Touren
Bild: Thinkstock
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Helm, Schutzbrille und Beleuchtung – der Sicherheitsaspekt wird beim Mountainbiken häufig unterschätzt. Um bei der nächsten Tour keine unliebsamen Überraschungen zu erleben, sollte nicht an Ausrüstung und Sicherheitszubehör gespart werden. Wir erklären, was zum Pflichtprogramm gehört.

Ob knifflige Gebirgstrails, rasante Downhill-Abfahrten oder entspanntes Cruisen mit Panorama-Blick: Mountainbiking erfreut sich größter Beliebtheit, denn sowohl Neueinsteiger, als auch eingefleischte Action-Sport-Freaks kommen mit dem Berg-Fahrrad auf ihre Kosten.

Ähnlich wie bei anderen Breitensport-Arten gibt es aber auch beim Mountainbiken einen schier undurchdringlichen Dschungel an Ausrüstung und Equipment für Fahrer und Bike. Da ist es vor allem für Neueinsteiger schwer, den Überblick zu behalten: Schnelllebiger Trend oder absolutes Pflichtzubehör? Um sicher durchs Gelände zu radeln, ist diese Ausrüstung unverzichtbar:

Fahrer-Sicherheit – Helm und Schutzbrille

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Fahrer: Hier gilt ganz klar das Motto “Ohne Helm geht gar nichts“. Wurden die schützenden Kopfbedeckungen noch bis vor einigen Jahren zumeist aus ästhetischen Gründen abgelehnt, gehören derartige Ausreden spätestens mit den aktuellen Helm-Generationen der Vergangenheit an.


Denn in Sachen Optik und Tragekomfort hat sich einiges getan. Die neueren Modelle des Action-Sports verfügen über ein ausgeklügeltes Belüftung-System. Dank temperaturregulierender Stirn- und Seitenpolster wird der Kopf längst nicht mehr zur Mini-Sauna. Beim Kauf sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Kopfschutz optimal sitzt.

Mit Vollgas den abschüssigen Trail entlang, während aufgewirbeltes Erdreich vorbeizischt und einem der Fahrtwind ins Gesicht weht – was gibt es Schöneres? Dumm nur, wenn sich ausgerechnet jetzt etwas Schmutz ins Auge des Fahrers verirrt.

Ein absolutes Muss ist deshalb die richtige Schutzbrille. Egal ob Schnee, Wüste, Wald oder Asphalt: Die Brille schützt nicht nur vor blendenden Sonnenstrahlen, sondern hält auch allerlei Partikel ab, die nicht ins Auge gehören. Wie schon beim Helm sollte auf die optimale Passform geachtet werden.


Selbst ist der Biker –das Notfallset

Ebenfalls ins Pflichtprogramm eines jeden Mountainbikers gehört ein Notfallset. Ehe man sich versieht, hat es einen der Schläuche erwischt oder die Kette ist gerissen. Wer diese Situation einmal unvorbereitet während der Tour erlebt hat, wird nie wieder ohne passendes Flick- und Werkzeug aufbrechen.

Zur Grund-Ausstattung gehören Ersatzschlauch, Fahrradpumpe, Flickzeug, Multitool, Kettenschloss und Reifenheber. So ausgerüstet, kann es nach einem unfreiwilligen Stopp schnell wieder weitergehen. Für längere Touren empfiehlt es sich zudem, immer ein Handy im Gepäck zu haben.

Die richtige Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung ist sowohl für die eigene, als auch für die allgemeine Sicherheit von Belang. Auch wenn viele Biker eher fernab befahrener Straßen durchs Gelände preschen, unterliegt das Fahrrad den Regeln der Straßenverkehrsordnung.

Wer hin und wieder doch auf öffentlichen Straßen unterwegs ist und kein Risiko eingehen will, sollte den Vorschriften Folge leisten: Ins Pflichtprogramm gehören Frontscheinwerfer, rote Schlussleuchte und gelbe Reflektoren an den Pedalen. Kleiner Tipp: Sämtliche Leuchten gibt es auch mit praktischem Klipp-Verschluss. Wen die Strahler zu sehr nerven, kann diese zumindest tagsüber in Rucksack oder Satteltasche mit sich führen und bei Bedarf im Handumdrehen anbringen.


Orientierungshilfen

Um auf längeren Touren in unbekanntem Gelände nicht die Orientierung zu verlieren, ist ein Navigationssystem oder GPS empfehlenswert. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die breite Angebotspalette an Navigations-Apps, die ganz bequem und verhältnismäßig günstig aufs Smartphone geladen werden können.

Wer traditionell nach Karte fährt, sollte darauf achten, dass das Material für die Tour aktuell ist und möglichst nur von einem Verlag stammt. Dadurch werden Missverständnisse aufgrund unterschiedlicher Maßstäbe oder Kartenbilder vermieden.

Pulsmesser, Trinksystem und Co. – nützliche Helfer oder schnelllebiger Trend?
 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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