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 Wearables für Yoga, Ballett und Pilates
Fitness | 19.12.2015

Fitness für Yoga- und Tanzbegeisterte

Beweg dich mit den richtigen Wearables

Wearables für Yoga, Ballett und Pilates. Yoga im Winter: Die Wärme kommt von innen (Quelle: Imago)
Yoga im Winter: Die Wärme kommt von innen
Bild: Imago
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Wird die Yoga-Positionen wirklich korrekt ausgeführt? Was macht die Dame nebenan zu einer besseren Tänzerin? Hier einige Wearables, die diese Fragen beantworten und dabei helfen sollen, die Kunst der Bewegung zu meistern.

Move wurde bereits vor einigen Jahren von Jennifer Damour bei der Wearable-Technologies-Konferenz in San Francisco vorgestellt: Es ist ein hervorragendes Funktionsbekleidungskonzept zur Erfassung von Bewegungen. Es unterstützt dabei, Verletzungen vorzubeugen, indem es die Bewegungen korrigiert und die allgemeine Performance und die Präzision der Bewegungen verbessert.

Perfekt für Pilates und Yoga

Es eignet sich perfekt für Pilates und Yoga, da es Feedback zu den ausgeführten Bewegung gibt und anzeigt, wenn eine Position nicht richtig durchgeführt wird.


Die Informationen werden von in der Kleidung eingebetteten Sensoren erfasst und an die Smartphone-App gesendet. Mit der App kann anschließend die Leistung für einen bestimmten Zeitraum ausgewertet, die Erfolge bewertet und das Verbesserungspotenzial identifiziert werden.

Beim Thema Bewegung geht es aber nicht nur um Yogapositionen. Darum weiter zum nächsten Gerät: Tracky+.

Mit diesem Produkt können nicht nur Bewegungen beim Yoga sondern auch bei vielen andern Sportarten, wie Tennis, Boxen usw., aufgezeichnet werden.

Technik-Verbesserung in allen Arten

Notch ist ein kleiner Sensor, der an der Kleidung angebracht wird und die Bewegungsdaten in 3D aufzeichnet. So kann die Technik in jeder beliebigen Sportart verbessert werden und durch das Anbringen mehrerer Notch-Einheiten ein regelrechtes Netzwerk gebildet werden, welches die Daten an das Smartphone sendet. Individuell auf die Bereiche des Körpers fokussiert, können die Bewegungsdaten aufgezeichnet werden, ohne dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird.

Bewegung in Vollendung mit Electrifoxy (Quelle: Electrifoxy)
Bewegung in Vollendung mit Electrifoxy
Bild: Electrifoxy

Heddoko und Xsens bieten ebenfalls Kleidung mit Bewegungsdetektoren. Die beiden Hersteller wurden erst vor kurzem von Wearable Technologies im Artikel „Intelligente Kleidung 2015 im Fokus" vorgestellt.

Probleme, gerade zu sitzen? Prana kann Abhilfe schaffen. Das Gerät wird einfach an der Hose angebracht und erfasst Haltung und Atmung sowie das Atemmuster. Es benachrichtigt den Träger, wenn die Haltung nicht so gerade ist, wie sie eigentlich sein sollte. Eine krumme Haltung beeinflusst die Art, wie wir atmen. Mit der Prana-App können mit unterschiedlichen Übungen richtiges Atmen trainiert werden.

Elektronische Module für Ballett

Wo sind die leidenschaftlichen Tänzer? Denn das ist genau das richtige Produkt für sie. E trace sind elektronische Module, die an Ballett-Spitzenschuhe angebracht werden. Diese zeichnen die Tanzbewegungen auf und senden sie an das Smartphone, wo sie dann in Zeichenbewegungen umgewandelt werden. Durch verschiedene App-Funktionen kann dieser Vorgang auch individuell angepasst werden.


Arki ist ein Armband, das Körperhaltung und Balance anhand der Position und Ausrichtung der Arme analysiert. Es erkennt ebenfalls, wenn sich der Träger stärker auf die eine oder andere Seite neigt und vergleicht die Symmetrie der Schwungbewegung von rechtem und linkem Arm. Arki gibt direktes Feedback und macht durch Vibration zudem darauf aufmerksam, wenn eine schlechte Haltung eingenommen wird.

Jetzt kann zum Beat des eigenen Rhythmus' getanzt werden. Phonotonic wandelt Bewegung in Musik um – und das in Echtzeit! Einfach die App auf ein Tablet oder Smartphone herunterladen, Rhythmus und Melodie auswählen, das vernetzte Gerät in die Hand nehmen und schon kann losgetanzt werden. 

Mit Freunden "batteln"

Das Tolle daran ist, dass man sich auch mit Freunden „batteln“ kann. Hierfür werden zwei intelligente Geräte und eine App benötigt. Hierbei wird via Wifi mit der App kommuniziert, wobei die Bewegungen mithilfe von Sensoren erfasst werden. Mit dem einen Gerät wird die Melodie erzeugt, mit dem anderen der Rhythmus. Mit diesem Produkt wird sogar aus dem größten Tanzmuffel ein Fred Astair. 


Muskelmasse aufbauen und Kalorien verbrennen bringt nichts, wenn die Muskeln steif sind. Wir müssen uns um unseren Körper kümmern, um Verletzungen und chronischen Schmerzen im Alter vorbeugen.

Die vorgestellten Wearables können dabei unterstützen, Zeit in den Körper zu investieren, und zu lernen, dass Bewegung etwas Positives sein kann, das einfach nur Spaß macht!

Kommentare
Christian Stammel (Quelle: Wearable Technologies)
Ein Beitrag von Christian Stammel, Autor
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