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Sport-Jobs im Produktmanagement

Karriere: Jobs im Produktmanagement

Das Management von Sport-Produkten – von der Planung bis zum Verkauf – ist eine komplexe und verantwortungsvolle Tätigkeit. Auf dem Produktmanager lastet die unternehmerische Verantwortung, das jeweilige Produkt zum Erfolg zu führen. Wirklich gute Manager in diesem Bereich sind rar und gesucht.   

Die meisten Prozesse bei der Entstehung eines Sport-Produktes sind so angelegt, dass jede Abteilung ihren Teil zum Gelingen beiträgt. Die Marktforschung muss die Konkurrenzsituation beurteilen, der  Ingenieur sorgt für die fachgerechte Umsetzung innerhalb der Norm, das Marketing beschäftigt sich mit der optimalen Produktpräsentation und so weiter. Für den Produktmanager stellt sich das anders dar: Er steuert und kontrolliert den gesamten Lebenszyklus des neuen Produktes. Er ist „Unternehmer für ein Produkt“ und damit dauerhaft in der Verantwortung. 

Produktmanagement – Erfahrung zwingend erforderlich

Als Produktmanager wird man nicht geboren, viele Voraussetzungen sind nur mit Erfahrung zu erwerben. So braucht es detaillierte Kenntnisse von den Planungs- und Produktionsabläufen im Unternehmen, vom Produkt selbst und dem Markt, auf dem man sich bewegt. Der Produktmanager muss in seinem Arbeitsumfeld auf eine hohe Akzeptanz treffen, sonst wird er dauerhaft scheitern.

Produktmanager als perfekter Kommunikator

Die wichtigsten Eigenschaften lassen sich direkt aus der abteilungsübergreifenden Arbeit ableiten. Der gute Produktmanager ist ein Kommunikationsgenie, der Teamfähigkeit und Durchsetzungskraft besitzt. Er ist in der Lage, andere zu motivieren, sachlich zu argumentieren und Konflikte zielorientiert auszutragen. Er versteht es, auf Basis seiner Analysen kreative Lösungen anzuregen, ist lernfähig und bereit, sich und seine Entscheidungen in den Dienst des bestmöglichen Produktes und damit des Unternehmens zu stellen. Choleriker sind ebenso fehl am Platz wie Phlegmatiker.

Volle Entscheidungsbefugnis im Job

Jobs im Produktmanagement sind – aus den genannten Gründen – meist direkt bei der Geschäftsführung angesiedelt. Der Grundsatz dabei: Wer das Produkt verantwortet, muss auch in die Lage versetzt werden, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Time to market (TTM), Qualität, Stückzahlen – nicht immer gibt es richtig oder falsch. Entschieden werden aber muss.

Mit Weiterbildung ans Ziel

Viele Positionen im Produktmanagement werden intern besetzt. Das hält die Einarbeitungszeit im Rahmen und sichert das Wissen über die Skills der involvierten Mitarbeiter. Eine spezielle Ausbildung zum Produktmanager, zum Beispiel ein eigenes Hochschulstudium, existiert daher nicht. Es gibt jedoch Weiterbildungen für Führungskräfte, auch speziell für Produktmanager, die berufsbegleitend absolviert werden können. Persönliche Schwächen, beispielsweise im Marketing oder Rechnungswesen, werden dabei gezielt ausgeglichen. Ein Spezialist auf allen Gebieten kann (und soll) der Produktmanager nicht sein. Er muss jedoch seine Kontrollfunktion vollumfänglich ausüben können.

Sport Business – ein herausfordernder Markt

Das Sport Business zählt für Produktmanager zu den Top-Branchen. Der Markt ist sehr flexibel und immer in Bewegung, damit steigen die Anforderungen. Zugleich erhält man die Garantie für einen sehr spannenden Beruf mit ausgezeichneten Verdienstmöglichkeiten. Neue Produktlinien entstehen, neue Sportarten verlangen nach Innovation. Welche Nische wird zum Massenmarkt? Wo sind entscheidende Faktoren zu verbessern, um mit einem innovativen Produkt ins Geschäft einzusteigen?

Reizvolle Jobs im Produktmanagement gibt es beim Sport-Startup ebenso wie beim führenden Sportartikelhersteller. Als „Schnittstellenmanager“ warten auf den Produktmanager in größeren Unternehmen allerdings auch die größeren kommunikativen Aufgaben. Das mittelfränkische Herzogenaurach mit den Sportartikel-Riesen Adidas und Puma zählt daher zu den Top-Adressen.    

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